Ernterückblick 2021

Eins der letzten Fotos unserer Ölkürbisse.

Nun sind nur noch Überreste der Kürbisse am beziehungsweise im Feld zu finden.

Was ist inzwischen passiert? Ein Rückblick..

Die mächtige Kürbiserntemaschine alias „Igel“ hat die in Reihen liegenden Kürbisse einfach aufgestachelt und im Maschineninneren die Kerne vom Fruchtfleisch getrennt. Klingt brutal!? Ist auch so.

Die frisch geernteten Kerne sind dann direkt nach der Ernte gewaschen und auf den Trockner gelegt worden.

Der Trocknungsvorgang kann schon mal zumindest eine ganze Nacht lang dauern. Regelmäßige Kontrollen sind dabei das Um und Auf, denn wir wollen ja nicht zu feuchte oder zu trockene Kerne für unser Kürbiskernöl.

Rührwerk des Trockners

Gut verpackt dürfen sich die Kerne nun ausruhen. In ein paar Wochen wird ein Teil zu frischem Petra´s Kürbiskernöl gepresst. Wir freuen uns darauf.

Mittlerweile haben wir auf den ehemaligen Kürbisfeldern Winterweichweizen gesät.

Erntezeit

Ein paar Monate sind inzwischen ins Land gezogen und wir stehen kurz vor der Kürbisernte für unser Kürbiskernöl.

Aber woran erkennt man eigentlich reife Kürbisse?
Ein paar wichtige Merkmale wollen wir euch nicht vorenthalten:

  • Satte Farbe (je nach Sorte)
  • Harte Schale
  • Holziger Stielansatz
  • Abgestorbene Blätter
  • Klopfprobe (hohler, dumpfer Klang)
  • Blick ins Innenleben:
    Bauchige, dunkle Kerne die sich leicht vom Fruchtfleisch lösen

Vor Kurzem noch wild am Feld..

und nun schon brav in Reihen.

Der „Igel“ (die Erntemaschine) kann kommen!

Beikrautbeseitigung und spannende Ereignisse

Seit dem Anbau ist viel passiert. Der nasskalte Mai hat uns und unsere jungen Kürbispflanzen vor Herausforderungen gestellt. Viele Pflanzen sind trotz gemäßigter Temperaturen brav gewachsen, andere hingegen wollten erst gar nicht aus der Erde raus. Wir haben eine Weile abgewartet und dann beschlossen, die eine oder andere (Teil-)fläche noch einmal anzubauen. Gut so – dank Niederschlägen und ausreichend Wärme im Juni sind die neuen Keimlinge rasch und kräftig aus dem Boden geschossen.

Damit die Pflanzen ausreichend Platz zum Wachsen haben, ist jede Menge Beikraut beseitigt worden – maschinell zwischen den Reihen und ein paar Wochen lang per Handarbeit in den Reihen.





Und dann war da noch das Unwetter am 24. Juni mit Hagel und unglaublichen Wassermengen. Unsere Kürbispflanzen haben das zum Glück gut weggesteckt. Die Blätter sind mitunter etwas löchrig, doch wird sich das auswachsen.

Inzwischen gibt´s jede Menge Kürbisblüten zu bestaunen und viele Bienen, die fleißig am Werk sind..

Die ersten Babykürbisse lassen sich auch schon blicken.


Vergoldet. Doppelt.

Nach unserem Gold-Erfolg im Vorjahr wurde Petra´s Kürbiskernöl 2021 bei der Öl-Kaiser Prämierung in Wieselburg mit Doppel-Gold ausgezeichnet.

Wir freuen uns riesig über die Wertschätzung der Fachjury und arbeiten bereits motiviert an einem ausgezeichneten neuen Jahrgang.

Kürbisjahr 2021 im Zeichen der „Venus“

Haben wir schon erwähnt, dass unser Kürbisjahr 2021 im Zeichen der Venus steht!?

Wir lieben Kürbis & Kernöl und haben die Palette unserer Ölkürbisse um die Sorte Venus bereichert. Diese wird das Geschmackserlebnis von petra´s Kernöl in der kommenden Saison harmonisch abrunden.

In diesem Sinne: Amore!

Dankeschön

Es war kein leichtes aber ein spannendes und lehrreiches Jahr 2020. Für uns war es sogar ein richtig gutes Jahr. Wir haben viel Zuspruch, konstruktive Kritik und sogar einen Preis erhalten.

Dafür bedanken wir uns herzlich bei euch.

Wir freuen uns auf ein tolles Jahr 2021 und wünschen euch viel Glück, Gesundheit und alles Gute!

Unser Kürbiskernöl könnt ihr jetzt übrigens auch in unserem Onlineshop bestellen.

Frisches Kürbiskernöl

Unser aus der Erntesaison 2020 frisch gepresstes Kürbiskernöl ist ab sofort erhältlich.

  • Ab Hof in

    3752 Brugg 6

    oder

    Christophorus-Siedlung 3/2,
    3751 Sigmundsherberg.

    Bitte telefonisch voranmelden:
    0699/111 588 09
  • Weitere Infos zur Verfügbarkeit findet ihr hier:
    Kaufen

Ernte 2020

Sigmundsherberg, Oktober 2020. Turbulente Wochen liegen hinter uns. Lange Tage und so manch schlaflose Nacht. Aber von Anfang an.

Wer wissen will, ob der Ölkürbis bereit ist für die Ernte, muss ihm wohl oder übel ans Innerste. Während die äußere Farbe je nach Sorte unterschiedlich ist, sagen uns letztlich die Kerne, wann die Zeit (oder eben der Kern) reif ist.

Es folgt das Kürbisschieben und Beikrauthäckseln. Weil 1. ist das für jeden Ordnungsfanatiker ein wahrer Augenschmaus und 2. tut sich die Kürbiserntemaschine leichter beim Ernten und der Traktor fährt dabei nicht die halbe Ernte zu Brei.

Mit dem Igel – einer stacheligen Walze – fährt die Erntemaschine dann über die Reihen, spießt die Kürbisse auf und trennt die Kerne von der Frucht.

Die Kürbiserntemaschine und ihr Igel

Die glitschigen Kerne werden erstmal gewaschen und müssen dann anständig getrocknet werden. Eine Ladung Kerne kann dafür schon mal gute 20 Stunden auf der Trocknunganlage brauchen. Damit dabei die Kerne nicht kaputt (oder andere Dinge in Flammen auf-) gehen, kommt man ohne Nachtschicht nicht aus.

Nachtschicht an der Trocknungsanlage

Die gereinigten und getrockneten Kürbiskerne werden schließlich abgepackt.

Der erste Teil unseres 2020er Jahrgangs ist mittlerweile übrigens beim Pressen.

Die ersten Kürbisse sind da!

Gut zwei Monate sind seit dem Anbau vergangen. Die Kürbis-Pflänzchen sind durchwegs gut aufgegangen, haben die gefürchteten Eisheiligen problemlos überstanden und füllen unsere Felder mittlerweile schön grün aus.


Auch wir haben den Pflanzen zum Wachsen verholfen, indem wir das lästige Beikraut zwischen und in den Reihen entfernt haben.

Und siehe da, seit Kurzem lassen sich die ersten Blüten sehen..

..und auch die ersten jungen Kürbisse. Was für eine Freude!

Spannende Beikrautbekämpfung

Im Mai mussten wir ein Raps-Feld umbrechen, weil dieser Kultur die Trockenheit und die häufigen Frostnächte im April zu sehr zugesetzt haben.

Wir haben uns dazu entschieden, Kürbisse anzubauen. Relativ spät, aber noch im Rahmen. Mittlerweile stehen auch diese jungen Kürbipsflanzen schon ganz gut im Saft und es war an der Zeit, auch hier dem Beikraut an den Kragen zu gehen.

Dann, Schockschwerenot! Mariendisteln. In Hülle und Fülle. Schön, schön stachelig und das, was du auf deinem Kürbisfeld nicht haben willst.

Als ob das nicht schon gereicht hätte. Schockschwerenot, die Zweite! Der umgebrochene Raps hat dicke, holzige Stiele hinterlassen und die Technik eines modernen Hackgeräts nach wenigen Metern in die Knie gezwungen.
Noch gestern Abend wurde schwermütig das Werkzeug ausgepackt und alle Pläne für die kommenden Wochen mussten dem händischen Beikrauthacken weichen.

Heute Vormittag haben wir einen letzten verzweifelten Versuch gestartet und konnten ein altes, nicht so modernes Hackgerät auftreiben.
Und es hat funktioniert!