Beikrautbeseitigung

Unseren Kürbipsflanzen geht es hervorragend. Dank ausreichender Wärme und genügend Feuchtigkeit haben sie sich bisher prächtig entwickelt.

Eigentlich alles bestens, wenn da nicht das Beikraut wäre, welches sich nicht weniger wohl fühlt.
Die freiheitsliebenden Ölkürbispflanzen, die viel Platz zum Wachsen brauchen, stören diese Nachbarn natürlich.

Lösung Nr. 1: Maschinelles Hacken zwischen den Reihen

Lösung Nr. 2: Hacken per Handarbeit in den Reihen


Beide Lösungen in Kombination bieten den Kürbisjungpflanzen optimale Voraussetzungen zum weiteren Gedeihen.

Beikrautbeseitigung und spannende Ereignisse

Seit dem Anbau ist viel passiert. Der nasskalte Mai hat uns und unsere jungen Kürbispflanzen vor Herausforderungen gestellt. Viele Pflanzen sind trotz gemäßigter Temperaturen brav gewachsen, andere hingegen wollten erst gar nicht aus der Erde raus. Wir haben eine Weile abgewartet und dann beschlossen, die eine oder andere (Teil-)fläche noch einmal anzubauen. Gut so – dank Niederschlägen und ausreichend Wärme im Juni sind die neuen Keimlinge rasch und kräftig aus dem Boden geschossen.

Damit die Pflanzen ausreichend Platz zum Wachsen haben, ist jede Menge Beikraut beseitigt worden – maschinell zwischen den Reihen und ein paar Wochen lang per Handarbeit in den Reihen.





Und dann war da noch das Unwetter am 24. Juni mit Hagel und unglaublichen Wassermengen. Unsere Kürbispflanzen haben das zum Glück gut weggesteckt. Die Blätter sind mitunter etwas löchrig, doch wird sich das auswachsen.

Inzwischen gibt´s jede Menge Kürbisblüten zu bestaunen und viele Bienen, die fleißig am Werk sind..

Die ersten Babykürbisse lassen sich auch schon blicken.


Spannende Beikrautbekämpfung

Im Mai mussten wir ein Raps-Feld umbrechen, weil dieser Kultur die Trockenheit und die häufigen Frostnächte im April zu sehr zugesetzt haben.

Wir haben uns dazu entschieden, Kürbisse anzubauen. Relativ spät, aber noch im Rahmen. Mittlerweile stehen auch diese jungen Kürbipsflanzen schon ganz gut im Saft und es war an der Zeit, auch hier dem Beikraut an den Kragen zu gehen.

Dann, Schockschwerenot! Mariendisteln. In Hülle und Fülle. Schön, schön stachelig und das, was du auf deinem Kürbisfeld nicht haben willst.

Als ob das nicht schon gereicht hätte. Schockschwerenot, die Zweite! Der umgebrochene Raps hat dicke, holzige Stiele hinterlassen und die Technik eines modernen Hackgeräts nach wenigen Metern in die Knie gezwungen.
Noch gestern Abend wurde schwermütig das Werkzeug ausgepackt und alle Pläne für die kommenden Wochen mussten dem händischen Beikrauthacken weichen.

Heute Vormittag haben wir einen letzten verzweifelten Versuch gestartet und konnten ein altes, nicht so modernes Hackgerät auftreiben.
Und es hat funktioniert!