Gut zwei Monate sind seit dem Anbau vergangen. Die Kürbis-Pflänzchen sind durchwegs gut aufgegangen, haben die gefürchteten Eisheiligen problemlos überstanden und füllen unsere Felder mittlerweile schön grün aus.
Auch wir haben den Pflanzen zum Wachsen verholfen, indem wir das lästige Beikraut zwischen und in den Reihen entfernt haben.
Und siehe da, seit Kurzem lassen sich die ersten Blüten sehen..
..und auch die ersten jungen Kürbisse. Was für eine Freude!
Im Mai mussten wir ein Raps-Feld umbrechen, weil dieser Kultur die Trockenheit und die häufigen Frostnächte im April zu sehr zugesetzt haben.
Wir haben uns dazu entschieden, Kürbisse anzubauen. Relativ spät, aber noch im Rahmen. Mittlerweile stehen auch diese jungen Kürbipsflanzen schon ganz gut im Saft und es war an der Zeit, auch hier dem Beikraut an den Kragen zu gehen.
Dann, Schockschwerenot! Mariendisteln. In Hülle und Fülle. Schön, schön stachelig und das, was du auf deinem Kürbisfeld nicht haben willst.
Als ob das nicht schon gereicht hätte. Schockschwerenot, die Zweite! Der umgebrochene Raps hat dicke, holzige Stiele hinterlassen und die Technik eines modernen Hackgeräts nach wenigen Metern in die Knie gezwungen. Noch gestern Abend wurde schwermütig das Werkzeug ausgepackt und alle Pläne für die kommenden Wochen mussten dem händischen Beikrauthacken weichen.
Heute Vormittag haben wir einen letzten verzweifelten Versuch gestartet und konnten ein altes, nicht so modernes Hackgerät auftreiben. Und es hat funktioniert!