Schokolade-Kürbis-Kernöl-Kuchen

Magst du Kuchen, Kernöl, Kürbis und vielleicht auch noch Schokolade?
Dann ist das Rezept genau das richtige für dich. Wir haben es jedenfalls schon zweimal ausprobiert und das Resultat schmeckt einfach fantastisch.

Du brauchst dafür:

150 g Kürbis (z.B. Butternuss, Hokkaido oder Blue Banana)
120 ml Öl (je zur Hälfte Kürbiskernöl und Rapsöl)
250 g dunkle Kuvertüre
4 Eier
90 g Rohrohrzucker
1 P. Vanillezucker
200g Weizenmehl
1 TL Backpulver
100g Mandeln, fein gerieben
Etwas Butter für die Backform

So wird´s gemacht:

  • Zuerst schälst du den Kürbis (bei Hokkaido nicht nötig), befreist ihn von den Kernen und schneidest ihn in kleine Würfel.
  • Die Kürbiswürfel schwitzt du dann in ca 1 EL Rapsöl an und gießt sie danach mit ca 50 ml Wasser auf, um sie darin weich zu dämpfen. Anschließend pürierst du sie.
  • Die Schokolade schmelzt du über einem Wasserbad.
  • Die Eier, den Rohrohrzucker und den Vanillezucker schlägst du schaumig, danach rührst du langsam das restliche Öl, den Kürbisbrei die geschmolzene Schokolade und die Hälfte des Mehls ein.
  • Die andere Hälfte des Mehls versiebst du mit dem Backpulver und hebst es gemeinsam mit den Mandeln unter den Teig.
  • Die Masse verteilst du in eine mit Butter befettete Backform und bäckst sie im vorgeheizten Backofen bei 170 ° Heißluft ca 35 Minuten.
  • Den Kuchen lässt du zu guter Letzt etwas auskühlen und schneidest ihn anschließend in Stücke.

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Kürbisrisotto mit Kürbiskernöl

Heute ein wenig fusion cuisine: Italien trifft Südamerika (wobei unser Butternut-Kürbis im Waldviertel gewachsen ist) trifft Niederösterreich.

Wir haben uns für einen Butternut Kürbis entschieden, weil der einerseits ein grandioses Butteraroma verströmt und er außerdem sehr einfach zuzubereiten ist. Unser Kürbiskernöl unterstreicht schließlich die Nussnote des Butternut.

Zutaten für etwa 4 Portionen:

  • 250 g Risottoreis
  • 600 g Butternut-Kürbis (oder ein anderer Kürbis nach Geschmack)
  • 100 g grüne Erbsen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • 30 g Butter
  • 200 ml Weißwein, trocken wenn möglich (+ ein Achterl für dich)
  • 800 ml Gemüsesuppe
  • etwas Parmesan
  • Salz und Pfeffer
  • petra´s Kürbiskernöl

So wird’s gemacht:

Den Kürbis waschen und schälen.
Wenn du, wie wir, einen leckeren Butternut-Kürbis verwendest, dann geht das recht einfach:

  • Erst schneidest du die beiden Enden ab.
  • Anschließend schneidest du den dünnen Teil des Kürbisses vom bauchigen Teil. Die wenigen Kerne die ein Butternut Kürbis hat, befinden sich alle im bauchigen Teil.
  • Stelle den dünnen Teil nun senkrecht auf ein Schneidebrett und schäle ihn mit einem scharfen Messer, so dass du den faserigen Rand des Fruchtfleisches mit abtrennst. Oft ist die Schale des Butternut so weich, dass man sie auch mit einem Sparschäler abbekommt.
  • Den bauchigen Teil des Kürbisses schneidest du in Viertel.
  • Aus den Vierteln die Kerne entfernen und schließlich die Stücke aufrecht stehend mit dem Messer von der Schale befreien.
    Die Kerne des Butternut kannst du übrigens auch essen. Roh oder leicht angeröstet.

Den geschälten Kürbis schneidest du in mundgerechte Würfel.

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein würfeln.

In einem Topf zerlässt du die Butter und dünstest die Zwiebel und den Knoblauch darin, bis sie glasig sind.

Jetzt den gewürfelten Kürbis und den Reis dazu geben und 3 bis 4 Minuten dünsten lassen.

Mit Wein deglacieren (kannten wir noch nicht, heißt „ablöschen“ – wieder was gelernt.)

Wenn der Wein eingekocht ist, gießt du Suppe hinzu, bis alles bedeckt ist.

Sobald auch die Suppe eingekocht ist, nochmal Suppe nachgießen und einkochen lassen. Das machst du so lange, bis der Reis gar ist. Etwa fünf Minuten bevor der Reis gar ist, gibst du die Erbsen dazu.

Derweil kannst du den Parmesan reiben.

Abschließend das Risotto mit Pfeffer und Salz würzen, Parmesan dazu und mit etwas petra´s Kürbiskernöl abschmecken.

Kernölknopf

Heute haben wir ein Backexperiment gewagt. Jetzt wissen wir, dass Kürbiskernöl, richtig eingesetzt, schon auch zum Backen geeignet ist. Außerdem ist die Germ genauso richtig wie der Germ.

Diese Kernölknöpfe schmecken zudem noch wirklich lecker.

Zutaten für etwa 10 Knöpfe:

  • 1/4 Liter lauwarme Milch
  • 500 g Weizenmehl (universal oder griffig)
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Zucker
  • 80 g Butter warm
  • 40 g Kürbiskerne gerieben
  • 25 ml petra´s Kürbiskernöl
  • 1/2 Würfel frische Hefe (Germ)

Mit Pflanzenmilch (etwa Soja- oder Mandelmilch) und Margarine statt Butter ist unser Kernölknopf vegan.

So wird’s gemacht:

Germteig-Afficionados wissen, dass zu einem wahrlich meisterhaften Germteig kein Weg am Anrühren eines Dampferls vorbei führt.

  • Dazu das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde drücken. In der Mulde die zerbröckelte Germ mit etwas Zucker, Milch und Mehl zum sogenannten Dampferl verrühren.
  • Zudecken und für 15 Minuten an einen lauwarmen Platz stellen.
  • Die restlichen Zutaten mit dem Dampferl vermischen und zu einem Teig kneten.

Eine Küchenmaschine ist hier Gold wert. Ein sauberer Germteig wird von ihr erst 3 Minuten sanft und dann 7 Minuten intensiv geknetet.

  • Den Teig zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.
  • Nun den Teig in Stücke zu etwa 100 g teilen und jedes Stück zu einer Kugel rollen (der Insider spricht vom Rundschleifen).
  • Die Kugeln wieder 5 Minuten zugedeckt rasten lassen.
  • Anschließend die Teigkugeln halbieren und aus den Stücken je einen Strang von etwa 20 cm Länge formen.
  • Jeweils zwei Stränge zu einem Wiener Knopf (oder Winston Knot) flechten.

Hier ein, unserer Meinung nach, sehr anschauliches Video zum Flechten eines Wiener Knopfes:

  • Sind die Knöpfe geflochten, lege sie auf ein Backblech mit Backpapier und lasse sie wieder 30 Minuten zugedeckt rasten.
  • Den Backofen auf etwa 190 °C vorheizen.
  • Ein feuerfestes Gefäß mit Wasser füllen und in den Ofen stellen.
  • Die Knöpfe leicht mit Wasser befeuchten und auf mittlerer Schiene goldbraun backen (bei uns hat das etwa 30 Minuten gedauert).